Absenzen und Dispensationen

ABSENZEN sind Abwesenheiten vom Unterricht.

DISPENSATIONEN sind im Voraus zu planende und mittels Gesuch zu beantragende Freistellungen für regelmässige oder länger dauernde Abwesenheiten vom Unterricht. Es gibt in der Regel keinen Nachholunterricht. Zudem wird erwartet, dass der verpasste Unterrichtsstoff nachträglich selbständig aufgearbeitet wird.

 

Absenzen

Vorhersehbare Absenzen können aus folgenden Gründen als entschuldigt anerkannt werden: Arzt­und Zahnarztbesuche, Prüfungsaufgebote, Berufs­wahltermine, Termine von kantonalen Fachstellen, Wohnungswechsel (bis 2 Tage). Unvorhersehbare Absenzen gelten als entschuldigt aus folgenden Gründen: Krankheit oder Unfall des Kindes oder in der Familie des Kindes und bei wit­terungsbedingten schwierigsten Wegverhältnissen. Verfahren: Voraussehbare Absenzen werden der Klassenlehrkraft so früh wie möglich durch die Eltern mit dem Absenzenformular bekannt gegeben. Nicht vorhersehbare Absenzen werden telefonisch oder nachträglich mit dem Absenzenformular entschuldigt.

 

Dispensationen

Sie sind befristet und möglich für Schnupperlehren, für spezielle Kurse, für die Förderung ausserordent­licher Begabungen, auf Antrag eines Spezialdienstes, aufgrund religiöser Gebote, in Spezialfällen für Familienferien.

Ein Gesuch muss mindestens vier Wochen im Voraus schriftlich und begründet mit den nötigen Unterlagen bei der Schulleitung eingereicht werden. Zuständig ist die Schulleitung.

 

Schnupperlehren

Gemäss Verordnung über die Berufswahlvorbereitung können Schüler im 8. und 9. Schuljahr Schnupperlehren absolvieren. Diese finden wenn möglich in der unter­richtsfreien Zeit statt. Ist dies nicht möglich sind Gesuche möglichst frühzeitig vor Beginn der Schnupperlehre bei der Klassenlehrperson einzureichen. Schnupperlehren werden zudem auf dem offiziellen Formular des OSZW schriftlich reflektiert.

 

Freie Halbtage

Die Eltern können ihre Kinder pro Schuljahr für fünf Halbta­ge vom Unterricht dispensieren. Als Halbtage gelten auch einzelne Lektionen aus dem Angebot der Schule oder außerhalb des normalen Stundenplanes stattfindende Schulanlässe (Sporttage, Spezialanlässe, etc.). Die Klassen­lehrperson sollte spätestens vier Tage im Voraus durch die gesetzliche Vertretung darüber informiert werden.

Wir bitten die Eltern, von diesem Recht mit erzie­herischer Vernunft Gebrauch zu machen und auf schulische Spezialprojekte Rücksicht zu nehmen.